von: Maxi v. Redwitz (Impact-Gründer und Verantwortlicher des MACH-Programms bei KU

Schneller, höher, weiter: Diese Erzählung bestimmt allzu oft unseren Alltag. Immer erreichbar, immer effizient, immer auf dem neuesten Stand – wer nicht mithält, fällt zurück. Doch was, wenn dieses Narrativ eine Fata Morgana ist? Was, wenn wir uns immer schneller bewegen und dabei genau das verlieren, worauf es ankommt: Orientierung, Überzeugung und wirkliche Wirkung? Wir steigern unsere Effizienz und büßen unsere Effektivität ein. Und mit ihr uns selbst.

Die Reize sind allgegenwärtig, die Optionen endlos, der Druck dauerhaft. Und der Herausforderung der zu schnellen Beschleunigung wird eine weitere Beschleunigung als Gegenmittel entgegengesetzt. Die multiplen Krisen scheinen überbordend und alle würden gerne etwas tun, schaffen es jedoch nicht. Aus „Man müsste ja mal“ wird nie ein „Ich fange an“. Diejenigen, die Verantwortung für die Herausforderungen unserer Zeit übernehmen, stellen sich bewusst einer besonderen Bürde. Sie widmen ihre Arbeit dem Wohle von Menschen, der Gesellschaft oder dem Planeten, müssen neue Wege gehen und tragen dieselbe Überforderung wie alle, nur exponierter. Wer diese Verantwortung übernimmt, braucht deshalb einen Raum, der sie in ihrem Mensch-Sein stärkt.

Der eigentliche Hebel ist der Mensch: Das Mach-Programm, ein Inkubator für Gemeinwohl:

Bei Kreatives Unternehmertum wird die These vertreten: Der größte Hebel für Erfolg und Wirkung ist nicht die neueste Technologie, sondern die Entwicklung des Menschen dahinter.

Hier setzt das KU Mach-Programm an. Über neun Monate (Oktober 2026 bis Juni 2027) entwickeln wir Gründer:in, Team und Impact-Geschäftsmodell parallel: menschzentriert, erfahrungsorientiert, im Ökosystem eingebettet und immer mit dem Fokus auf Wirksamkeit. Das Mach-Programm richtet sich an Teams in der Ideations- und Pre-Seed-Phase, unabhängig von Branche. Ausgewählt wird nach Überzeugung, Verantwortung und Umsetzungswillen der Menschen, nicht nach Businessplan.

Das Programm kombiniert 24-Stunden-Strategie-Werkstätten, Unternehmensbesuche, digitale Deepdive-Sessions, Einzelcoachings und Experten-Sparring. Und Zugang zu einem der stärksten Netzwerke für gemeinwohlorientiertes Unternehmertum im deutschsprachigen Raum. Für die Teams ist die Teilnahme kostenfrei: Der Programmwert von rund 10.000 Euro pro Team wird von externen Partnern getragen, darunter das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Joachim Herz Stiftung. Als Grundförderer von KU trägt auch die Stiftung Zukunft jetzt! ermöglichend zu diesem Programm bei!

Wieder der eigene Agent sein:

Die Beschleunigung wird nicht aufhören. Die Frage ist, ob wir uns von ihr treiben lassen oder anfangen, unseren eigenen Weg zu gehen. Das Mach-Programm schafft dafür einen kuratierten Raum: geschützt genug, um innere Klarheit zu gewinnen, intensiv genug, um wirklich ins Machen zu kommen - gemeinsam mit Menschen, die denselben Weg gehen.

Fünfzehn Teams starten in die neue Kohorte im Oktober 2026. Wer dabei sein will, bewirbt sich mit einem dreiminütigen Video bis zum 15. September 2026.

Teilnehmer arbeiten am Flipchart
Eine Teilnehmerin am Flipchart

Weitere Infos:

>>Zum Programm

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Kategorien: Projekt-News
Tags: Lokale Initiativen für gesellschaftliche Innovationen, Sozialunternehmen, Bildung, Wissenschaft und Forschung