von: Lene Schwarz

Im Tal des Kleinen Landgrabens in Mecklenburg-Vorpommern sichert die Michael Succow Stiftung rund 100 Hektar entwässerte Moorflächen – eine entscheidende Grundlage, um wertvolle Lebensräume wiederherzustellen und zugleich neue Perspektiven für nachhaltige Bewirtschaftungsformen zu schaffen. Die Flächen grenzen an ein Natura2000Gebiet und besitzen ein hohes Potenzial für Klimaschutz und Biodiversität.

Durch die Wiedervernässung können Moorböden erhalten und erhebliche CO2-Emissionen reduziert werden. Gleichzeitig werden Voraussetzungen für sogenannte Paludikulturen geschaffen – nasse, standortangepasste Nutzungsformen, etwa zur Gewinnung von Rohstoffen für Bau- oder Dämmstoffe. Damit wird langfristig gewährleistet, dass die Flächen ökologisch wirksam bleiben und zugleich bewirtschaftet werden können.

Ein zentraler Schritt hierfür ist die dauerhafte Sicherung der Flächen als Eigentum der Succow Stiftung: Sie ermöglicht es, hydrologische Maßnahmen umzusetzen und die Entwicklung nachhaltig zu steuern.

Die Umsetzung dieses Vorhabens wird durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Zukunft Jetzt! und weiterer Förderer ermöglicht. Ihr Engagement trägt entscheidend dazu bei, Moorlandschaften dauerhaft für Klimaschutz, Biodiversität und eine zukunftsfähige Landnutzung zu sichern.

Eine Mehlpriemel
Foto: Mehlprimel (Primula farinosa) | © Carl Barnick | Succow Stiftung
Kategorien: Projekt-News
Tags: Maßnahmen zur Klimaadaption, Natur- und Umweltschutz