Stiftung Ökologie & Landbau

Über die Stiftung

Dem Ökolandbau gehört die Zukunft.

Diese Maxime steht hinter dem allgemeinen Anliegen der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL). Als Karl Werner Kieffer 1961 die SÖL gründete, tat er dies in erster Linie zum Zweck der Volksbildung und der Gesundheitsförderung. Insbesondere seiner Ehefrau Dagi Kieffer ist es zu verdanken, dass die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft bereits Mitte der 1970er Jahre in den Fokus der Stiftungsarbeit rückte. Ohne gesunde Nahrung könne der Mensch nicht leben, so lautete ihr pragmatischer Ansatz.

Heute ruht die Arbeit der SÖL auf den drei Säulen Informationsvermittlung, Vernetzung und Bildung.

Die SÖL agierte bei zahlreichen Gelegenheiten als federführende Kraft, wie z.B. bei der Initiierung der Wissenschaftstagungen zum Ökolandbau im deutschsprachigen Raum, die seit 1991 stattfinden. In der Fachzeitschrift Ökologie & Landbau, dem stiftungseigenen Magazin, werden seit 1977 viermal jährlich aktuelle Themen aus der Branche aufgegriffen und für das Fachpublikum redaktionell aufbereitet. Zusammen mit dem Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) hat die SÖL das Projekt „bio-offensive“ angestoßen. Hier werden interessierte Landwirte dabei unterstützt, ihren Betrieb auf biologische Erzeugung umzustellen. Zugleich erhalten Verarbeiter und Händler Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Rohwaren.

Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für ökologischen Landbau (FiBL) veranstaltet die SÖL seit 2017 die Öko-Feldtage, auf denen Landwirte Zugang zur Idee des biologischen Landbaus und seiner Praxis erhalten.

Was wir fördern

Die Stiftung betreibt auf Gut Hohenberg einen Schul- und Seminarbauernhof, auf dem Schüler, Erwachsene und sogar Kindergartenkinder Einblicke in die Zusammenhänge ökologischer Landbewirtschaftung erhalten können. Dieses Projekt fördern wir besonders im Hinblick auf die Corona-bedingten Einnahmeausfälle. Außerdem beteiligten wir uns mit einer werterhaltenden Zustiftung in den Vermögensstock der SÖL.

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