Schweisfurth Stiftung

© Hans-Günther Kaufmann

Über die Stiftung

Wer mit Boden, Pflanzen und Tieren umgeht und Lebens-Mittel für Menschen erzeugt, trägt hohe Verantwortung. Wir brauchen ethische Grundwerte, die uns sagen, was wir tun müssen und was wir nicht tun dürfen. Sonst sind wir ohne Orientierung! – Karl Ludwig Schweisfurth

Wirtschaften mit Respekt und Freude am Lebendigen für eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft, dafür steht die Schweisfurth Stiftung.

Die Schwerpunkte der operativ tätigen Stiftung liegen auf der Förderung artgerechter Tierhaltung in der Landwirtschaft, von Zukunftsdialogen zwischen Stadt und ländlichem Raum sowie dem Umwelt- und Gewässerschutz. Folgende Projekte werden unter anderem durch die Stiftung Zukunft Jetzt ermöglicht.

Die Kuhgebundene Kälberaufzucht bedeutet echtes Tierwohl von Anfang an! In der Regel werden die Kälber kurz nach der Geburt von der Mutterkuh getrennt, denn die Tränke aus dem Nuckel-Eimer gilt als ökonomisch vorteilhafter als eine Aufzucht durch die Mutterkuh. Ein Ausleben von artgerechtem Verhalten wie Saugen am Euter und Ablecken des Kalbes durch die Kuh ist so nicht möglich. Studien zeigen jedoch, dass sich dies positiv auf Gesundheit, Entwicklung und Sozialverhalten der Kälber auswirkt. Die Schweisfurth Stiftung fördert die Kooperation von landwirtschaftlicher Praxis, Wirtschaft und Forschung, so dass die Kälber länger bei einer Mutter- oder einer Ammenkuh bleiben und ihr artgerechtes Verhalten ausleben können.

Die jährliche Öko-Junglandwirte-Tagung mit rund 180 Teilnehmer:innen dient dem Austausch und der gegenseitigen Beratung von jungen Menschen, die im agrarischen Arbeitsalltag oft auf sich allein gestellt sind.

Zum Stifter:

Kurz vor seinem Tod im Februar 2020 hat der Stifter Karl Ludwig Schweisfurth mit den Mitarbeitenden der Stiftung noch einmal seine Kerngedanken geteilt. „Setzen wir uns für eine Ökologie der kurzen Wege und ein Denken in Symbiosen und Kreisläufen ein. Lassen wir uns tragen von einer Vision: Machen wir Frieden mit der Natur!“.

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